FIT for FAIR Thailand: Politikempfehlungen für Sorgfaltspflichten-Readiness
Wie kann Thailand förderliche Rahmenbedingungen schaffen, um Akteur*innen entlang der Wertschöpfungsketten bei neuen Sorgfaltspflichten zu unterstützen? Zum Abschluss von FIT for FAIR Thailand hat das Thailand Environment Institute (TEI) Politikempfehlungen in fünf politischen Handlungsfeldern vorgestellt, um förderliche Rahmenbedingungen für die Kautschuk-, Palmöl- und Holzwertschöpfungsketten im Kontext der EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) und der EU-Lieferkettenrichtlinie (CSDDD) zu schaffen.
Gemeinsam fit für EU-Sorgfaltspflichten: Thailands Readiness stärken


Zum Abschluss des Projekts FIT for FAIR Thailand hat das Thailand Environment Institute (TEI) am 28. Mai 2026 Politikempfehlungen an das thailändische Landwirtschaftsministerium übergeben. Ziel ist es, thailändische Stakeholder beim Aufbau förderlicher Rahmenbedingungen zu unterstützen, die Akteur*innen entlang der Kautschuk-, Palmöl- und Holzwertschöpfungsketten dabei helfen, Anforderungen im Kontext der EUDR und CSDDD zu erfüllen und gleichzeitig transparente, resiliente und wettbewerbsfähige Wertschöpfungsketten zu stärken.
Die Empfehlungen basieren auf elf Monaten Datenerhebung, Gap-Analysen und dem Dialog mit Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Vorgeschlagen werden unter anderem eine nationale digitale Rückverfolgungsplattform, stärkere menschenrechtliche Schutzmechanismen sowie verbesserte Compliance- und Zertifizierungssysteme.
Ergänzend sollen digitale Kompetenzen ausgebaut und ein zentrales Datenrepositorium eingerichtet werden. Vertreter*innen von Deutscher Botschaft, GIZ und TEI betonten auf dem Abschlussevent, dass Transparenz, verlässliche Daten und sektorübergreifende Zusammenarbeit entscheidend sind, um insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen einzubinden und langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.
