07. Mai 2026

SASI-Lunchbreak: Making Due Diligence Work in Practice

Welche Bedingungen braucht es, um Sorgfaltspflichten in die Praxis umzusetzen?

Liebe Freundinnen und Freunde der Sustainable Agricultural Supply Chains Initiative (SASI),

nach kurzer Pause kehrt die SASI Lunchbreak mit frischem Anstrich zurück.

Wir setzen zukünftig noch stärker auf gemeinsame Gespräche und Austausch, außerdem passen wir den Rhythmus an: Die Lunchbreak findet ab sofort alle zwei Monate am ersten Donnerstag von 13:00 bis 14:00 Uhr statt. Auch wenn wir den Rahmen weiterentwickeln, bleibt der Kern bestehen – praxisnahe Einblicke in die Umsetzung von Sorgfaltspflichten.

Zum Auftakt möchten wir Sie herzlich zur nächsten SASI Lunchbreak „Making Due Diligence Work in Practice“ am 7. Mai 2026 von 13:00 bis 14:00 Uhr einladen.

Mit steigenden Erwartungen an menschenrechtliche und umweltbezogene Sorgfaltspflichten, gehen viele Unternehmen den Schritt von Selbstverpflichtung zu formeller Strategie. Die eigentliche Herausforderung liegt jedoch oftmals in der Umsetzung und darin, Sorgfaltspflichten in alltägliche Entscheidungen, Prozesse und die Unternehmenskultur zu integrieren?

Da dieser Übergang oft schwerfällt, drängt sich eine zentrale Frage auf:

Welche Bedingungen braucht es, um Sorgfaltspflichten in die Praxis umzusetzen?

Wir freuen uns sehr, darüber mit Dr. Dorothée Baumann-Pauly, Direktorin, und Dr. Berit Knaak, Senior Research Associate am Geneva Center for Business and Human Rights (GCBHR) sowie Lena Schweighöfer, Head of Sustainable Coffee bei Tchibo, ins Gespräch zu kommen.

Durch die Verbindung von Perspektiven aus Wirtschaft und Wissenschaft beleuchtet diese Lunchbreak, wie Unternehmen den Weg von Ambition zu Umsetzung gestalten können, wo typische Reibungspunkte liegen und welche Ansätze sich in der Praxis bewähren. Vor dem Hintergrund anhaltender wirtschaftlicher Herausforderungen in Europa möchten wir zudem auf Zielkonflikte in der Umsetzung und mögliche Implikationen für Regulierung und Unternehmenspraxis blicken.

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Prof. Dr. Dorothée Baumann-Pauly ist Professorin an der School of Economics and Management der Universität Genf sowie Gründerin und Direktorin des Geneva Center for Business and Human Rights. Seit 2013 ist sie zudem Forschungsdirektorin am NYU Stern Center for Business and Human Rights. In diesen Funktionen arbeitet Dorothée mit Unternehmen und verschiedenen Interessengruppen zusammen, um die Menschenrechte in der Unternehmenspraxis zu fördern. Dorothée verfügt über mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung in der Arbeit zu Menschenrechten in globalen Lieferketten in verschiedenen Sektoren (einschließlich Bekleidung, Finanzen und Bergbau) und verschiedenen Regionen. Ihre anwendungsorientierte Forschung beschäftigt sich insbesondere damit, wie Menschenrechte in Organisationen verankert und Geschäftsmodelle entwickelt werden können, die wirtschaftlichen Erfolg und menschenrechtliche Prinzipien miteinander verbinden.

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Dr. Berit Knaak ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Geneva Center for Business and Human Rights der Universität Genf. In ihrer Arbeit befasst sie sich mit resilienten Lieferketten und verantwortungsvoller Beschaffung und untersucht innovative Geschäftsmodelle sowie Multi-Stakeholder-Ansätze zur Bearbeitung struktureller Menschenrechtsfragen. Sie hat zu unterschiedlichen Branchen und Themen gearbeitet, darunter Agrarlieferketten, Sustainable Finance, Kinderarbeit und faire Rekrutierung von Arbeitsmigrant*innen.

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Lena Schweighöfer ist Head of Sustainable Coffee bei Tchibo. In dieser Rolle verantwortet sie das Kaffeeprogramm Coffee2Stay, das langfristige Perspektiven für Kaffeebäuer*innen schaffen und nachhaltige Anbaumethoden fördern soll. In ihrer vorherigen Rolle lag ihr Fokus, neben Projektarbeit in Kenia und Kolumbien, insbesondere auf der Umsetzung menschenrechtlicher Sorgfaltspflichten (HRDD) sowie der EUDR.

Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.  

Für Fragen und weitere Auskünfte stehen wir Ihnen jederzeit über den Kontakt sasi@giz.de zur Verfügung.  

Ihr SASI-Team

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